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Im Berliner Stadtteil Tempelhof gibt es einen Ort nationalsozialistischen Terrors, der nur wenigen bekannt ist. Auf dem ehemaligen Kasernengelände an der General-Pape-Straße befand sich von März bis Dezember 1933 ein Gefängnis der »Feldpolizei«, einer Sondereinheit der SA. Hier wurden insgesamt über 2.000 Menschen inhaftiert, viele gefoltert und ermordet.

Im Rahmen einer Ausstellung zum SA-Gefängnis Papestraße im Oktober 2005 führte das Jugend Museum ein Geschichtsprojekt mit einer 9. Klasse der Hugo-Gaudig-Oberschule durch. Die Jugendlichen interviewten den Zeitzeugen Paul Tollmann, der 1933 hier inhaftiert war, sie beschäftigten sich mit der Literatur über das Gefängnis und untersuchten den Ort und seine Bedeutung heute. Unterstützt wurden sie dabei von der Geschichtswerkstatt Papestraße.